Kontinuierliche Förderung von Sozialkompetenz dank der Pneuhage Stiftung

Übergabe des Stiftungsschecks für das Schuljahr 2020/2021 durch Vorstand Werner Wiedemann (links) an Schulleiter Joachim Dambach von der Albert-Einstein-Schule Ettlingen sowie Anja Pfettscher und Sarah Schmitt vom Verein für Jugendhilfe e.V. Karlsruhe

Seit dem Schuljahr 2005/2006 finanziert die Pneuhage Stiftung ein Soziales Kompetenz- und Bewerbungstraining an Schulen in Raum Karlsruhe. Auch für das Schuljahr 2020/2021 wurde der Verein für Jugendhilfe Karlsruhe mit der Durchführung des Trainings beauftragt.

Der für die aktuelle Förderung erneut ausgeschüttete Betrag von 13.000 Euro erhöht die Gesamtsumme der bisher gemeinsam durchgeführten Projekte auf 178.000 Euro.

Damit können erneut Schülerinnen und Schüler in Abschlussklassen an der Albert-Einstein-Schule in Ettlingen gefördert werden. Die Schule ist auf den Unterricht von Jugendlichen mit unzureichendem oder fehlendem Hauptschulabschluss spezialisiert. An ihr können diese sich für die Aufnahme einer Berufsausbildung oder einer weiterführenden Schullaufbahn entsprechend qualifizieren.

Die Trainings werden dort seit elf Jahren als verbindlicher Teil des Unterrichts von den Sozialpädagogen des Vereins für Jugendhilfe durchgeführt. Die Kontinuität der Zuwendung seitens der Stiftung ist für die Schulleitung dabei besonders wertvoll.

In der Schulleitung stellt man seit vielen Jahren fest, dass das Training die Chancen der Jugendlichen auf einen Ausbildungsplatz bzw. eine weiterführende Schule nachhaltig erhöht. Insbesondere die zusätzliche Förderung der Sozialkompetenz kommt den Lehrern im Unterricht direkt zugute. Auch für das Erstellen von Bewerbungsunterlagen oder das Trainieren von Gesprächssituationen ist seitens der Lehrkräfte keine Kapazität vorhanden. Beides vergrößert jedoch nachweislich die Chancen auf einen erfolgreichen Übergang in das Berufsleben. Auch seitens der Schüler werden die Trainings und praktischen Übungen begrüßt.

Ein jährlich wiederkehrendes Ereignis ist nicht nur die symbolische Übergabe der Spende durch den Vorstand der Pneuhage Stiftung, Herrn Werner Wiedemann. Er wohnt jeweils den Probe-Bewerbungsgespräche der Schüler bei, die damit das reguläre Training abschließen. Bei Bedarf besteht im Anschluss noch die Möglichkeit, das Training individuell weiter zu vertiefen (s.a. Projekt Hilferuf).