Kontinuierliche Förderung von Sozialkompetenz dank der Pneuhage Stiftung

Den Förderscheck nahmen aus den Händen von Stiftungsvorstand Werner Wiedemann (rechts) freudig entgegen: die Teamleiterin des Vereins für Jugendhilfe Karlsruhe e.V., Anja Pfettscher gemeinsam mit Trainerin Isabelle Zweydinger (Zweite und Dritte von links) sowie die stellvertretende Schulleiterin der Albert-Einstein-Schule, Frau Elisabeth Leowardi (Zweite von rechts) und zwei der Schüler, die das Training und die Abschlussgespräche erfolgreich bestanden haben (links und Dritter von rechts).

Seit vierzehn Jahren in Folge finanziert die Pneuhage Stiftung ein Soziales Kompetenz- und Bewerbungstraining an Schulen in Raum Karlsruhe. Auch für das Schuljahr 2018/2019 wurde der Verein für Jugendhilfe Karlsruhe mit der Durchführung des Trainings beauftragt.

Der für die aktuelle Förderung ausgeschüttete Betrag von 13.000 Euro erhöht die Gesamtsumme der bisher gemeinsam durchgeführten Projekte auf 152.000 Euro.

Damit können in vier Gruppen je 28 Schülerinnen und Schüler der sogenannten VAB-Klassen an der Albert-Einstein-Schule in Ettlingen gefördert werden. Die Schule ist auf den Unterricht von Jugendlichen mit unzureichendem Hauptschulabschluss spezialisiert. An ihr können diese sich für die Aufnahme einer Berufsausbildung oder einer weiterführenden Schullaufbahn entsprechend qualifizieren.

Die Trainings werden dort seit elf Jahren als verbindlicher Teil des Unterrichts von den Sozialpädagogen des Vereins für Jugendhilfe durchgeführt. Die Kontinuität der Zuwendung seitens der Stiftung ist für die Schulleitung dabei besonders wertvoll.

Schulleiter Joachim Dambach ist überzeugt, dass die Förderung durch die Stiftung die Chancen der Jugendlichen um 50 Prozent erhöht.

Die stellvertretende Schulleiterin Elisabeth Leowardi betont: „Die zusätzliche Förderung der Sozialkompetenz kommt den Lehrern im Unterricht direkt zugute. Auch für das Erstellen von Bewerbungsunterlagen oder das Trainieren von Gesprächssituationen ist seitens der Lehrkräfte keine Kapazität vorhanden. Beides vergrößert jedoch nachweislich die Chancen auf einen erfolgreichen Übergang in das Berufsleben.“

Auch seitens der Schüler werden die Trainings und praktischen Übungen begrüßt: Stimmen wie „das bringt wirklich was“ oder „ich nehme das ernst, schließlich will ich später mal einen Beruf haben“ äußerten die Schüler sogar offiziell im Interview mit einem Redakteur der Badischen Neusten Nachrichten.

Für das kommende Schuljahr wurde der Albert-Einstein-Schule daher wieder eine Fortsetzung der Zusammenarbeit zugesichert.

Die symbolische Übergabe der Spende durch den Vorstand der Pneuhage Stiftung, Herrn Werner Wiedemann, erfolgte am Mittwoch, den 6. Februar 2019 in der Filiale Ettlingen der Pneuhage Reifendienste. Dort fanden die Probe-Bewerbungsgespräche der Schüler statt, die damit das reguläre Training abschließen. Bei Bedarf besteht im Anschluss noch die Möglichkeit, das Training in Form von Einzelcoachings weiter zu vertiefen.